Frauen für Frauen

Mamawahrheiten fragt nach bei…Eva Primavesi

14. März 2021
Eva Primavesi mit Sigrid im Gespräch

In der letzten Folge meiner Reihe “Frauen für Frauen” beantwortet Eva Primavesi – Mediencoach, Teilzeit Angestellte und Alleinerzieherin eines achtjährigen Sohnes meine Fragen.

Eva ist eine umtriebige Unternehmerin.

Nicht nur, dass die erfahrene PR Expertin in Teilzeit bei ihrem langjährigen NGO Arbeitgeber den Laden schmeißt, sie hat sich nebenbei noch ein Beratungsunternehmen aufgebaut. 

Sie berät hauptsächlich selbstständige Einzelunternehmerinnen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und PR. Sie ist Mediencoach.

Was sie da so alles macht, was ihre Antrieb und ihre Leidenschaft ist, darüber sprechen wir in diesem Interview.

Aber auch, warum sie sich vor allem für Frauen einsetzt, und was für sie Erfolg bedeutet.

Außerdem ist Eva noch alleinerziehende Mutter, die in Zeiten von Corona an Ihre Grenzen gekommen ist – und immer noch gehen muss.

Wie motiviert sie sich?

Was sind ihre Wünsche für die Zukunft?

Und welches Ziel hat sie sich für ihr eigenes Unternehmen gesetzt? (Ich sage nur, diese Frau ist durchaus ehrgeizig :))

Eva ist ein wunderbares Role Model für jede Frau, Unternehmerin, Teilzeitmutter und Alleinerzieherin. 

Ich bin sehr beeindruckt von ihrer Ruhe, ihrer Kraft und ihrer Begeisterung für ihre Aufgaben. Ich freue mich sehr, dass ich dieses wunderbare Gespräch mit Euch teilen kann. 

 

♥♥♥Fragebogen zu dir♥♥♥

Gibt es eine Erfahrung, die dein Leben nachhaltig verändert hat?
Eva: Ich war während meines Studiums (und auch nachher beruflich) viel im Ausland. Monate bzw. Jahrelang. Meine Zeit in Indien war sehr prägend. Ich habe dort 3 Monate in Kalkutta gearbeitet.

Bei welchem Film fängst du an laut zu lachen, auch wenn du ihn alleine guckst?
Eva: Ich schaue gerade mit meinem Sohn „Knight Rider“! Und muss über den Stil, die Dialoge und dahinschmelzenden Frauen lachen. Und mein Sohn findet das Auto cool 😉

Für welche Eigenschaften an dir hast du am öftesten Komplimente bekommen?
Eva: Zuhören und Fragen stellen, und das in die richtigen Worte fassen. Meist schriftlich.

Wann hast du das letzte Mal bemerkt, dass sich deine Meinung zu einem Thema so richtig geändert hat?
Eva: Ich ändere laufend meine Meinung. Weil ich NIE alles Infos zu einem Thema habe (haben werde). Und daher bin ich auch offen, meine Meinung und mein daraus resultierendes Verhalten, laufend anzupassen. Es muss prinzipiell möglich sein, offen und frei von Angst über Themen zu diskutieren.

Was ist das Beste an deinem Beruf?
Eva: Wenn meine Kundinnen merken, dass das was sie tun, von „nichts Besonderes“ zum „Wow“ wird. Das dann die Journalisten bestätigen, und wenn die ersten Interviews in den Medien erscheinen. Da tut sich gaaaaanz viel im Inneren meiner Kundinnen, die sich ganz bestärkt fühl und selbstbewusster an ihren Job herangehen.

Welche Sache fällt dir an anderen Menschen als Erstes auf?
Eva: Ich schaue Menschen zuerst immer in die Augen. In den Augen eines Menschen kann man viel Erkennen – wie es ihr/ihm geht.

Was ist die erste Erinnerung, die du hast?
Eva: Eine schwierige Frage, die nur diffuse Bilder in mir weckt. Weil es aber zur Jahreszeit passt: eine Anekdote – meine Großeltern wohnten in einer kleinen Stadt ca 1h von Wien. Wir, als Familie, waren viele Wochenenden bei ihnen. So auch zu Nikolo/Krampus. Und während vor der Türe auf der Straße ein Karren mit Gitterstäben wartete, mit Kindern drin und wilden Krampussen herum, kam der Nikolo mit goldenen Stab um zu fragen ob ich eh brav war… sonst…

♥♥♥ Danke Eva! ♥♥♥

 

Viel Spaß beim Reinhören und Zuschauen.

Eure Sigrid

Das könnte Dir auch gefallen

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort